CMA Logo
 
Fabian Goldbeck/Johannes Wienand (Hgg.)
Der römische Triumph in Prinzipat und Spätantike
 
Berlin/Boston: De Gruyter 2016, XII + 595 S., EUR 99.95

Die politische Bedeutung des römischen Triumphs hat sich in augusteischer Zeit grundlegend gewandelt. Im römischen Prinzipat verlor das Ritual seine Funktion als Medium inneraristokratischer Konkurrenz und entwickelte sich zum zeremoniellen Brennpunkt der militärischen Repräsentation des Kaisers. Die Forschung hat sich bisher auf den republikanischen Triumph konzentriert, da das Ritual unter den Bedingungen der Alleinherrschaft zu einem monotonen und politisch irrelevanten Spektakel verkommen sei. Das Gegenteil ist der Fall: Seit die historische Forschung erkannt hat, welchem Profilierungsdruck die Figur des römischen Kaisers ausgesetzt war, liegen die konzeptionellen Voraussetzungen bereit, eine Gewinn bringende Untersuchung des kaiserzeitlichen und spätantiken Triumphzeremoniells als Medium politischer Kommunikation durchzuführen. Der vorliegende Band bietet nun erstmals eine umfassende Behandlung des Themas von der spätrepublikanischen Zeit bis in die poströmische (Westen) bzw. frühbyzantinische Ära (Osten) hinein und beleuchtet das Ritual aus unterschiedlichsten historischen, philologischen und archäologischen Perspektiven.

Antrag auf Rezension
Name
E-Mail
weiteres
 
Band 19 (2016) Band 18 (2015) Band 17 (2014) Band 16 (2013) Band 15 (2012) Band 14 (2011) Band 13 (2010) Band 12 (2009) Band 11 (2008) Band 10 (2007) Band 9 (2006) Band 8 (2005) Band 7 (2004) Band 6 (2003) Band 5 (2002) Band 4 (2001) Band 3 (2000) Band 2 (1999) Band 1 (1998)
Band 3 Band 2 Band 1
Wie werde ich AutorRichtlinienRezensionsangebote
Volltextsuche