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Maria T. Galli (Hg.)
Hosidius Geta. Medea. Text, Translation, and Commentary
 
Göttingen: Edition Ruprecht 2017, 452 S. (= Vertumnus. Berliner Beiträge zur Klassischen Philologie und zu ihren Nachbargebieten, Bd. 10), EUR 72.00

Die Tragödie »Medea« wurde von Hosidius Geta, einem um 200 n. Chr. lebenden lateinischen Dichter, verfasst. Es handelt sich hierbei um einen sog. Cento, ein »Flickengedicht« in Hexametern, dessen Text ausschließlich aus Vergilzitaten (Versen und Versteilen) besteht, die dem Werk des Vergil entnommen und in einen neuen Sinnzusammenhang gestellt wurden.
Dieses Buch enthält eine kritische Edition des lateinischen Textes, eine italienische Übersetzung und einen Kommentar. Das Hauptaugenmerk bei der Kommentierung liegt auf der Diskussion von textkritischen Problemen und der vom Dichter verwendeten Cento-Techniken. Die Studie zeigt, dass der Text der »Medea« keine mechanische Aneinanderreihung von Versatzstücken aus Vergil bildet, sondern eine durchdachte Re-Komposition des vergilianischen Originals.

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