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Gunnar Brandts/Martin Maischberger (Hgg.)
Lebensbilder. Klassische Archäologen und der Nationalsozialismus Bd. 2,2
 
Rhaden (Westf.): Verlag Marie Leidorf 2016, 446 S. (= Menschen - Kulturen - Traditionen, Forschungscluster 5), EUR 69.80

Vier Jahre nach dem ersten erscheint nun der zweite und letzte Band der Lebensbilder. Im Mittelpunkt stehen die Biographien von zwanzig Klassischen Archäologen der zwischen 1864 und 1905 geborenen Generationen, darunter zahlreiche bekannte Vertreter ihres Fachs. Ein Vorwort der Herausgeber leitet den Band ein, ausführliche Personenregister und Sachregister für beide Bände schließen ihn ab. Die Publikation ist bewusst nicht als Geschichte einer bestimmten Institution angelegt, ebenso wenig als biographisches Lexikon. Ziel war ein repräsentativer Querschnitt unterschiedlicher Lebensentwürfe und Verhaltensweisen von Archäologen unter den Vorzeichen totalitärer Regime: So finden sich neben strammen Verfechtern nationalsozialistischer und faschistischer Positionen auch Personen, die Spielräume für unangepasstes Verhalten und Widerspruch nutzten, Verfolgte und Entrechtete sowie eine große Zahl von Wissenschaftlern, die sich ambivalent und inkonsequent verhielten. Deutschsprachige Archäologen bilden auch im vorliegenden Band die Mehrzahl, doch im Vergleich zum ersten Band wurde der Anteil ausländischer Archäologen deutlich erhöht.

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