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Enrico Fantino/Ulrike Muss/Charlotte Schubert/Kurt Sier (Hgg.)
Heraklit im Kontext
 
Berlin/Boston: De Gruyter 2017, IX+611 S. (= Studia Praesocratica Bd. 8), EUR 149.95

Heraklits Denken und seine philosophischen Positionen haben einen ungeheuren Einfluss im Altertum, in der Neuzeit und bis in die Moderne hinein ausgeübt. Die Beiträge dieses Bandes machen die kulturellen Bedingungen sichtbar, unter denen dieses Denken entstanden ist, und helfen, sowohl den ,Dunklen' selbst, wie er seit der Antike genannt wurde, als auch seine Wirkung systematisch besser zu verstehen. Alle Beiträge gehen auf eine internationale Konferenz zurück, die im Oktober 2013 ausgewiesene Spezialisten zu einem umfassenden Dialog in Ephesos zusammenführte. Im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen ließ sich Heraklits Ort in der Philosophie- und Geistesgeschichte genauer bestimmen, als das in den bisher vorwiegend auf philosophiehistorisch-philologische Aspekte fokussierten Darstellungen geschehen ist. Das Alleinstellungsmerkmal der Konferenz in ihrer Orientierung am genius loci und auch die damit einhergehende Einbeziehung historischer und archäologischer Fragestellungen bedeutet etwas Neues für die Heraklit-Forschung: Das Aufzeigen der Verbindungen zwischen der naturräumlichen Situation in Ephesos zur Zeit Heraklits, dem Verhältnis des Denkers zu seiner Stadt sowie der Rolle seiner Reflexion auf die Bedingungen menschlicher Erkenntnis und ihrer Vermittlung.

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