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Anto Pavic
Illyricum - Griechenland - Rom. Topographie, Kulturkontakte, Handelswege und die Entstehung urbaner Zentren an der Ost-Adria
 
Rhaden/Westfalen: Marie Leidorf 2018, 373 S. (= Pharos 41), EUR 45.80

Gegenstand der Untersuchung sind die zentralen Plätze von Städten an der Ostküste der Adria zwischen geometrischer Zeit und Spätantike. Anhand archäologischer Befunde, epigraphischer Funde und Stadtstrukturen antiken Ursprungs wurden vom Golf von Triest im Nordwesten bis zu den Akroceraunischen Bergen im Südosten 40 Platzanlagen in 38 Städten identifiziert und im Katalog genau beschrieben. Sie lassen sich als protourbanes Zentrum, agora oder forum unterscheiden. Darüber hinaus wurden die topographische Lage der Siedlungen sowie ihre Kontakte zu den benachbarten griechischen und römischen Kulturräumen berücksichtigt. Die Erkenntnisse dienten als Grundlage für die Diskussion kultureller Wechselwirkungen. Dabei zeigte sich, daß seit geometrischer Zeit Kulturkontakte nachweisbar sind. Planmäßige Siedlungsgründungen im gesamten Illyricum belegen eine Zivilisation mit administrativen Zentren bereits vor der griechischen Kolonisation. Ketten befestigter Gradina-Siedlungen belegen kontrollierte Verkehrswege von der Adria bis zu den Erzlagern der Dinarischen Alpen. Griechische Apoikien und römische Urbanisation knüpften an diese urbanen Zentren an.

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