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Stefan Büttner (Hg.)
Der Wandel des Euripidesbildes von der Antike bis heute
 
Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2018, 380 S., (= Studien zu Literatur und Erkenntnis Bd. 13), EUR 50.00

Euripides gilt bald als „der tragischste aller Dichter“ (Aristoteles), bald als der „Zerstörer der Tragödie“ (Nietzsche). Wie konnte es zu einem so großen Umschwung, geradezu zu einer Umkehrung in der Einschätzung des Euripides kommen? Dieser Band versucht zum einen, die wichtigsten Etappen der Euripidesbewertung (Aristophanes, antike Scholien, Zweite Sophistik, Kirchenväter, byzantinisches Mittelalter, Renaissancepoetiken, Humanismus, Aufklärung, Deutscher Idealismus, Fin de siècle, 20. Jahrhundert) historisch nachzuvollziehen. Zum anderen sollen die Gründe ermittelt werden, warum das Euripidesbild in ganz bestimmten Phasen wichtige Neuausrichtungen erfährt (insbesondere in der Renaissance, am Ende des 18. und des 19. Jahrhunderts).

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