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Kay Ehling/Gregor Weber (Hg.)
Hellenistische Königreiche
 
Darmstadt: Philipp von Zabern Verlag 2014, 192 S., EUR 29.95

Die Epoche des Hellenismus (336–30 v. Chr.) ist vor allem durch eine Neuerung gekennzeichnet, die sich als ungemein folgenreich erweisen sollte: die Monarchien. Die Herrscher mussten nicht nur auf die Sicherung des Territoriums mit militärischen Mitteln bedacht sein, sondern widmeten sich auch der Dynastiebildung und pflegten die herrscherliche Selbstdarstellung.

Der Band verbindet drei thematische Zugänge: Zum einen präsentiert er die wichtigen Dynastien und Herrschaftsbereiche und zwar nicht nur die bekannten, sondern auch Randgebiete und Sonderfälle wie Sparta, Judäa und Syrakus. Zum anderen greift er bedeutende Persönlichkeiten wie Kleopatra oder Alexander der Große heraus und würdigt sie in ihrer Bedeutung für die jeweilige Dynastie. Schließlich stellen die Autoren herausragende Monumente, Einzelzeugnisse und typische Quellengattungen vor, die mit der Monarchie verbunden sind, z. B. den Pergamonaltar.

Prof. Dr. Kay Ehling ist Dozent an der Universität Augsburg, Lehrbeauftragter für Alte Geschichte an der LMU München und Oberkonservator für antike Münzen und geschnittene Steine an der Staatlichen Münzsammlung München, Prof. Dr. Gregor Weber ist Ordinarius für Alte Geschichte und Direktor des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg.

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