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Philipp Kamphausen
Die Luciliusausgabe des Franciscus Dousa (1597) in ihrem gelehrten Umfeld
 
Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier 2014, 446 S. (= BAC - Bochumer Altertumswissenschaftliches Colloquium Bd. 98), EUR 46.50

m Jahre 1597 fand in der Klassischen Philologie eine lange Wartezeit ihr Ende. In diesem Jahr publizierte Franciscus Dousa die erste Edition der Luciliusfragmente in einer Form, die über die reine Sammlung der Bruchstücke hinausgeht und heutigen wissenschaftlichen Ansprüchen nahekommt. Die Vielzahl an Nachdrucken belegt ihre enorme Wirkung. Aus der Tatsache, dass erst über 300 Jahre später Friedrich Marx' Edition Dousas Erstausgabe ersetzte, ergibt sich die Frage, wie es um die philologische Qualität der Erstausgabe bestellt ist. Trägt Dousas editio princeps das Prädikat, über 300 Jahre Maßstab der Luciliusforschung gewesen zu sein, zu Recht? Ein exemplarischer Vergleich der ersten 16 unsicheren Fragmente der Dousa'schen Ausgabe mit den Entsprechungen bei seinen Nachfolgern Marx und Krenkel beantwortet diese Frage. Wo es möglich ist, bietet dieser Band eine Perspektiverweiterung von der Luciliusausgabe hin zu den Netzwerken der Gelehrtenschaft in der Frühen Neuzeit.

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