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Eva Miriam Simon
Literarische Bearbeitungen des Phaedra-Mythos von Euripides bis A.W. Schlegel
 
Würzburg: Königshausen & Neumann 2014, 368 S. (= Epistemata Literaturwissenschaft Bd. 822), EUR 49.80

Der antike Mythos ist eine der Wurzeln der europäischen Kultur – sowohl der Philosophie als auch der Bildenden Kunst und der Musik. Ganz besonders hat er die Dichtkunst geprägt; dies wird in der vorliegenden Arbeit dargestellt anhand von literarischen Bearbeitungen des Mythos von der verhängnisvollen Liebe Phaedras, der Enkelin des Sonnengottes und Gemahlin des athenischen Königs Theseus zu ihrem Stiefsohn. Neben der Analyse einzelner ausgewählter Werke selbst werden auch der kulturelle Hintergrund und die Beziehungen zwischen den Kulturen beleuchtet: jeder Dichter eines mythologischen Werkes bezieht sich ja auf die Versionen seiner Vorgänger, so dass sich auf diese Weise eine ganz besondere Intertextualität über verschiedene Zeiten und Kulturen hinweg ergibt. Aufzuzeigen, wie antike Mythen in über 2000 Jahren nichts von ihrer Ausstrahlung und Vitalität eingebüßt und immer wieder zu Neugestaltungen angeregt haben, ist Ziel dieser Arbeit.
Die Autorin Eva Miriam Simon, Studium: Germanistik Anglistik und Latein an der Universität Wien; Germanistik an der Humboldt- Universität Berlin. Diplomarbeit bei Prof. Schmidt- Dengler: Die Rezeption von Ovids Metamorphosen am Beispiel des Actaeon- Mythos (2002). Die vorliegende Studie ist die von Prof. Schmidt- Dengler und Prof. Sonnleitner betreute und im Herbst 2013 approbierte Dissertation.

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