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Peter Roth (Hg.)
Euripides, Hippolytos
 
Berlin/Boston: De Gruyter 2014, X + 392 S. (= Griechische Dramen), EUR 49.95

Im Drama des Euripides verärgert Hippolytos' Verehrung für die Jagdgöttin Artemis die Liebesgöttin Aphrodite so sehr, dass sie seine Stiefmutter Phaidra in Liebe für Hippolytos entbrennen lässt. Die alte Amme der Phaidra entlockt ihr das Liebesgeständnis und informiert Hippolytos, der sich entsetzt abwendet. Phaidra begeht verzweifelt Selbstmord, hinterlässt aber einen Brief, in dem sie Hippolytos als Grund ihres Todes angibt. Daraufhin wird er von seinem Vater Theseus verflucht und verbannt; auf der Flucht kommt er durch Aphrodites Eingreifen grausam ums Leben.
Peter Roth legt eine zweisprachige Ausgabe des Hippolytos mit neuer Prosaübersetzung vor. Der ausführliche Kommentar, der keine Griechischkenntnisse voraussetzt, gibt Auskunft zu Sach- und Deutungsfragen; eine ausführliche Einleitung befasst sich mit den Aufführungsbedingungen, dem zugrundeliegenden Mythos, der Sprache und Metrik und allgemeinen Interpretationsfragen.

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